Die ElFe gGmbH konzipiert und realisiert innovative Projekte, die soziale und gesundheitliche Teilhabe nachhaltig fördern. Mit einem lebensweltnahen und proaktiven Ansatz bringen wir Unterstützungsangebote direkt in den Alltag der Menschen.
Die Grundlage unserer Arbeit bilden starke Partnerschaften im Sozialraum sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Akteur*innen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen.
Gemeinsam entwickeln wir tragfähige Lösungen, stärken vorhandene Ressourcen und schaffen neue Zugänge zu Unterstützung, Versorgung und gesellschaftlicher Teilhabe.
Konzeption und zielgerichtete Umsetzung partizipativer Hilfs- und Informationsangebote direkt an der Schnittstelle von Gesundheit und Gesellschaft.
Die Initiativen und Projekte der ElFe gGmbH setzen im Alltag an. Durch Information und gezielte Unterstützung erreichen wir Menschen auf ihren täglichen Wegen und fördern so Selbstbestimmung und soziale Teilhabe. Damit wirken unsere Angebote Armut und Ausgrenzung entgegen und eröffnen Personen in schwierigen Lebenslagen neue Perspektiven.
Soziale Teilhabe bedeutet, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Sie umfasst zentrale Lebensbereiche wie Gesundheit, Wohnen, Arbeit, Bildung und Freizeit.
Wir berücksichtigen individuelle Lebensrealitäten und bieten Information, Beratung und Unterstützung zu vielfältigen Themen. Dazu zählen materielle Existenzsicherung, leistbares Wohnen, psychische und physische Gesundheit, Arbeitsuche und Ausbildung sowie Integration und Aufenthaltsrecht. Weitere Schwerpunkte sind frauenspezifische Anliegen und die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen.
Die Angebote der ElFe gGmbH sind im Sozialraum fest verankert – dort, wo Menschen leben und ihren Alltag gestalten. Durch gezielte Unterstützung an wichtigen Schnittstellen schließen wir Versorgungslücken und eröffnen Zugänge zu langfristiger und umfassender gesellschaftlicher Teilhabe.
Wie können wir Menschen mit sozialen Unterstützungsangeboten früher erreichen – möglichst dort, wo sie ohnehin im Alltag anzutreffen sind? Das Projekt „Apotheke-Sozial“ gibt darauf eine Antwort.
Apotheken sind wohnortnah, leicht zugänglich und für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Lebenslagen eine vertraute Anlaufstelle. An der Tara wird täglich über mehr als Medikamente gesprochen: etwa über Geldsorgen, Überforderung oder Einsamkeit. Für viele soziale Anliegen fehlen jedoch konkrete Ansprechpersonen oder Informationen über bestehende Hilfsangebote.
Mit „Apotheke-Sozial“ eröffnen wir einen einfachen Zugang zu sozialer Unterstützung: indem wir Hilfsangebote sichtbar machen, Raum für soziale Themen schaffen, zuhören, informieren und gemeinsam mit Betroffenen passende nächste Schritte planen.
Unser Ansatz ist die direkte Vernetzung der Sozialen Arbeit mit Apotheken – im Rahmen von Austausch- und Netzwerktreffen, Informationsveranstaltungen, sozialen Pop-ups oder Sprechstunden in den Apotheken vor Ort. Für längere Gespräche bieten auch die Räumlichkeiten der ElFe gGmbH einen ruhigen und vertraulichen Rahmen. Durch die enge Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen können wir Menschen bei Bedarf gezielt an spezifische Angebote anbinden und ihnen Umwege ersparen.
Auch die Apotheken bringen ihre Expertise in die Kooperation mit ein: Sie bieten unseren Klient*innen unter anderem Informationen und Workshops zu Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Prävention an.
So verbinden wir mit „Apotheke-Sozial“ Gesundheit und Soziale Arbeit im Alltag der Menschen.
Konzessionär der Vindobona-Apotheke
Konzessionär der Linden-Apotheke 1170
„Zur Gemeinschaft der Menschen führen, das Trennende zurückstellen, das Verbindende pflegen, das Zugängliche zum geistigen Eigentum machen und so seine Wirkung vervielfachen, das ist unser Bestreben.“
(Else Federn)
Der Name ElFe gGmbH ist vom Leben und Wirken der Sozialarbeiterin Else Federn (1874–1946) inspiriert. Von 1901 bis 1938 prägte sie das Wiener Settlement, ein Nachbarschaftszentrum nach englischem Vorbild in einem von Armut geprägten Stadtteil. Zentraler Gedanke hinter der Settlement-Bewegung war Hilfe zur Selbsthilfe: Bildung und Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft sollten langfristige gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.
Das Angebot reichte von Kinderbetreuung, Elternbildung und Berufsberatung über die Beratung von Schwangeren und Müttern bis zur Kinder- und Jugendfürsorge, Unterstützung für wohnungslose und suchtkranke Menschen sowie Tuberkulosehilfe. Der Verein setzte sich auch für die Rechte von Frauen ein und arbeitete eng mit der Jugendgerichtshilfe zusammen.
Else Federn wollte Notlagen früh begegnen, statt erst im Nachhinein Hilfe zu leisten. An diesen Gedanken knüpft die ElFe gGmbH an: mit wohnortnaher Sozialer Arbeit, interprofessioneller Zusammenarbeit und dem Ziel, Selbstbestimmung, Bildung, Gesundheit und Teilhabe zu stärken.
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| Empfängerin: | ElFe gGmbH |
| Kreditinstitut: | Österr. Ärzte- und Apothekerbank |
| IBAN: | AT23 1813 0999 1092 0000 |
| BIC: | BWFBATW1 |
Iva Müller-Uri hat mit der ElFe gGmbH eine Initiative gegründet, die soziale Arbeit direkt in die Apotheke bringt — dort, wo viele Menschen ohnehin ihre erste Anlaufstelle haben, Beratungsangebote aber oft schwer zu finden sind.
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